Im Jahre 1973 wurde die Kollektivgesellschaft "Guggenberger & Dobler" in die "Guggenberger & Dobler, Stanzerei und Werkzeugbau AG" umfirmiert und der Sitz von Egg nach Zumikon verlegt. Zwei Jahre später, am 14. Juli 1975, wurde diese Firma neu als "Gudo AG, Metallwarenfabrik" im Handelsregister eingetragen. 1995 wurde der Name auf GUDO AG geändert.
Die patentierte Gudo-Molitor-Schnalle mit Mikroverstellung wurde laufend verbessert und ist heute noch ein Renner. Mit der Übernahme der Lizenz für die Produktion der Zahnriemen-Schnalle nahm der Kunststoffanteil der Schnalle stark zu. Die Metallbearbeitung blieb aber dennoch ein wichtiger Bereich.
Im Hinblick auf die gute Entwicklung der Gudo AG wurde 1981 in Oetwil am See eine Industrieparzelle gekauft. Im April 1987 hatte der Gemeinderat die Baubewilligung für den Neubau erteilt und schon im August 1988 konnte das neue Betriebsgebäude in Oetwil am See bezogen werden. In der grosszügig eingerichteten Produktion wurden neu auch die Kunststoffteile selbst hergestellt, eine Pulverbeschichtungsanlage installiert und eine moderne Werkzeugmacherei eingerichtet. 1985 trennten sich die beiden Gründer der Gudo AG und Herr Guggenberger übernahm die Firma. Verschiedene Gründe bewogen ihn, im Februar 1990, die Firma an R. Burkhart zu verkaufen.
Die gesunde Entwicklung der Gudo AG wurde mit dem unerwarteten Konkurs des Hauptkunden, der Firma Raichle AG, jäh unterbrochen. Mit dem neuen Verschlusstyp „Mega“ konnte vor allem im Snowboardbereich einiges kompensiert werden. Mit dem Einstieg ins Helmgeschäft – der Kopfgrössen-Verstellung mittels Ratschen- oder Drehverschlüssen – wurde ein neuer Markt aufgebaut. Mit der Übernahme der Produktion und der Patentrechte der Swock AG wurde die führende Marktstellung für Helmverschlüsse weiter ausgebaut. Gleichzeitig erfolgte der Markteinstieg in den Bereich „Automobilzubehör“, wo wir mit unseren Ratschen stark vertreten sind.